In Spremberg war am vorletzten Spieltag der amtierende Meister aus Leuthen/Klein-Oßnig zu Gast und es ging gleich gut los auf Seiten der Gäste. Martin Maltzahn und Norman Schötz jeweils mit 310. Die Heimmannschaft startete erst stockend mit 257 von Matthias Schulze, doch der zweite Spremberger, ,,der alte Fuchs“ Günter Wille, konnte mit Norman mithalten und erspielte 305 Punkte. In Runde drei konnte sich Leuthen in Person von Christopher Schock (308) von Andreas Brutz (251) und den Hausherren weiter absetzen. Runde vier ging wieder pari aus, Leon Enge (305) und Stefan Lehmann (300). Im vorletzten Durchgang brachte Hardy Schneider (335) gegen Rainer Dürre (263) wieder ein bisschen Hoffnung ins Spiel der Spremberger. Doch am Ende war für Pierre Szakasits (287) die Aufgabe Silvio Zedel (291) doch zu groß. Damit war es nun sicher, der alte und neue Deutsche Meister ist der SV Leuthen/Kl.-Oßnig. Das Spiel endete 1739:1782
Das Abenteuer Bundesliga ist zumindest für den Moment beendet und die erste Mannschaft der FSG Phönix Leipzig hat mit zwei Heimsiegen die reguläre Saison auf dem Relegationsplatz 9 abgeschlossen. Am Samstag wurde die Relegation durch den Heimsieg und der sehr guten Mannschaftsleistung gegen den BSV Britz mit 1773:1662 gesichert. Jacob Farnach zu Beginn auf konstant gutem Niveau, am Ende bei zwei gleichen Halbzeiten mit 292 Points. An zwei dann Jens Ambrock, der mit sehr guten 312 Points zeigen konnte, dass es zu Hause und auch am Samstag möglich ist, gut zu performen. Die Grundlage war gelegt, da bei den Gästen noch nicht so viel zusammenlief. Reinhard Noack an drei mit guten 273 Points ließ sich trotz der sehr guten 299 von Sebastian Peykow nicht viele Holz abnehmen. David Ewald an vier mit durchschnittlichen 256 büßte noch ein paar Holz gegen Holger Maasch (280) ein. Trotzdem noch mehr als 30 Holz Vorsprung vor den Schlussduo‘s. Robert Lehmann blieb es vorbehalten, mit persönlicher Bestleistung und überragenden 355 Points dem Gegner 110 Holz abzunehmen und den Sack zuzumachen. Rocco Drese, nicht so recht ins Spiel kommend, brachte 285 Points ans Board. Die sehr guten 317 Points von Richard Maiwald änderten am Spielausgang nichts mehr. Minimalziel geschafft und nur noch 120 Kegel Rückstand auf Burg in der Tabelle.
In Chemnitz war Falkenberg zu Gast. Für Falkenberg war der Klassenerhalt schon klar, jedoch kämpfte Chemnitz noch um Bronze. Beide Startspieler kamen nicht so richtig in die Partie. Tobias Kufeld (255) spielte nicht schlecht, doch hier und da waren einfach so grobe Fehler. Bei Till Fritzsche (248) muss man sagen, ging alles schief, was schiefgehen konnte. Sowas nagt dann halt an einem und an der Konzentration. Im zweiten Durchgang setzte sich Chemnitz durch Marcus Marsch (335) deutlich in Führung. Als Nächstes startete auch Felix Schrobback (277) verhalten in die Partie, konnte aber durch eine sehr gute zweite Halbzeit sich noch retten. Gegen Stefan Kubisch (285) musste er dennoch ein paar Holz abgeben. André Meseke (287) holte gegen Mario Gehrke (252) wieder auf. Anschließend hatte Sven Petzke (312) die Chance, die Gäste in Führung zu bringen. Am Ende einer sehr guten Partie unterliefen ihm jedoch ein, zwei Fehler. Sven Hölzel (301) kämpfte sich durch seine Partie und bewies Nervenstärke. Wir als Mannschaft freuen uns riesig, ihn wieder in alter Stärke zu sehen. Vor dem letzten Durchgang führte Chemnitz mit 10 Holz. Christoph Winkler (287) spielte eine konstant gute Partie, stand sich aber wie so oft in dieser Saison nur selbst im Weg, Zitat: „zwischen Genie und Wahnsinn“. Daniel Kuhfeld (220) hielt lange mit und blieb bis nach der Halbzeit dran, musste jedoch dann abreisen lassen. Am Ende mit 1700:1623 ein deutlicheres Ergebnis, als es eigentlich war.
Netzen musste sich zu Hause gegen Neuzauche beweisen. Die Gäste von Anfang an stark unterwegs. Matthias Kaselow (301), Markus Lehmann (298), Hartmut Schindler (305), Andreas Zschörneck (299). 1203 nach vier Spieler für Neuzauche. Da konnten die Hausherren nicht ganz mithalten. Mario Mielke (299) und Jens Höpfner (287) blieben noch einigermaßen dran, aber Jochen Wichary (275) und Florian Hippel (264) mussten abreißen lassen. Patrick Just (255) und Stefan Lange (256) erwischten beide keinen guten Tag. 74 Holz Vorsprung für Neuzauche vor dem letzten Spieler klingt nach keinem Problem, jedoch ist bei Max Gabel als Schlussspieler für Netzen alles möglich. Max Gabel zeigte eine super Partie mit 331 Points und versuchte alles, um nochmal ranzukommen, der Abstand war dann aber doch zu groß. David Kasche (276) brachte das Spiel und damit den Auswärtssieg nach Hause. Endstand 1712:1734.
Burg wollte gegen Tschernitz den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen, jedoch lief es nicht wie geplant. Nach gutem Start von Pascal Dreger (312) schwanden die Kräfte der Burger immer mehr. Manuel Seifert (285) konnte da noch mitgehen, jedoch wird auch Benjamin Linke (283) nicht zufrieden sein. Viel mehr kam von Burg dann nicht mehr. Der schon feststehende Vizemeister zeigte hingegen, dass man auch hier die Punkte holen will. Christoph Thomas (298), Reinhard Gürbig (302), Paul Drobig (291) und Dirk Säglitz (319). Zum Schluss rundeten Axel Schmidt (270) und Sven Neumann (252) die Partie noch ab. Ein deutlicher Auswärtssieg von 1643:1732 für Tschernitz und 130 Holz Verlust für Burg auf Leipzig.
Mannschaft des Tages: Robert Lehmann 355; Marcus Marsch 335; Hardy Schneider 334; Max Gabel 331; Dirk Säglitz 319; Richard Maiwald 317
Summe: 1991 Points
Am letzten Spieltag der Bundesliga stand noch ein Highlight in Spremberg an, denn es ist Ortsderby und Spremberg wollte zeigen, dass man Tschernitz durchaus die Stirn bieten kann. Im ersten Durchgang taten sich beide Mannschaften nicht weh. Matthias Schulze (282) und Paul Drobig (284). Dafür konnte Leon Enge (337) im zweiten Durchgang Reinhard Gürbig (238) auf einen Schlag 99 Holz abnehmen. In Runde drei nahmen sich Andreas Brutz (282) und Sven Neumann (284) wieder nicht viel. Anschließend ging es gut weiter für die Hausherren. ,,Der alte Fuchs“ Günter Wille (316) nahm Dirk Säglitz (291) wieder ein paar Holz ab. Als Schlussduo fuhren Hardy Schneider (278) und Pierre Szakasits (314) gegen Axel Schmidt (254) und Christoph Thomas (291) den Heimsieg ein. Endstand: 1809:1642.
Am Sonntag in Leipzig die Frage: Geht da, in Bezug auf die SG Burg vielleicht noch etwas?! Der Sieg gegen den SV Falkenberg wurde mit 1654:1623 zwar eingefahren, aber Burg performte trotz Niederlage gegen Neuzauche einfach zu gut. Jens Ambrock zu Beginn so, wie er am Vortag aufgehört hatte, 300+ Prognose. Leider im 75. Stoß ein katastrophaler Fehler, der die Konzentration und die 300 kostete. Am Ende 286 Points. Jacob Farnach an Zwei ging es ähnlich, lange auf 290-300 Prognose, dann ging die Luft aus und am Ende 270 Points. Torsten Nickel, für die Gäste, fand bei den 301 Points einen guten Zugang zu Tisch 1. Leichter Vorsprung nach zwei Durchgängen für Leipzig. David Ewald an Drei mit Kampfgeist noch auf 252 Points und Reinhard Noack an Vier mit 253 Points. Stefan Kubisch (260) und Sven Petzke (292) sorgten dafür, dass es zu einem 38 Holz Rückstand für die Hausherren kam. Rocco Drese an Fünf kam wieder nicht so recht ins Spiel, konnte aber mit 281 Points den Rückstand etwas verkürzen. Wie schon am Vortag, doch diesmal am Schluss konnte Robert Lehmann, nach sehr starker 2.Halbzeit und 312 Points das Spiel zu Gunsten von Leipzig entscheiden. Irgendwie fehlte die geistige Frische bei Leipzig, um wie am Vortag zu performen.
Chemnitz empfing die zukünftigen Zweitligisten aus Britz. Nach einem gemeinsamen Abend unter Freunden am Vortag, genoss man zusammen das letzte Spiel der Saison. Den Start machten Uwe Flöhr (276) und Christoph Winkler (290). Beide zur Halbzeit gleichauf, am Ende mit dem besseren Ausgang für Christoph, der, wie sollte es auch anders sein, sich selbst wieder am meisten im Weg stand. Till Fritzsche (297) brachte dann die Hausherren weit in Front, da bei Stefan Moritz (217) der Wurm drin war. Marcus Marsch (320) und Felix Schrobback (307) legten nochmal nach. Bei den Gästen konnte da nur Sebastian Peykow mit sehr starken 309 Points mithalten. Mario Gehrke (280) und Sven Hölzel (271) brachten die Partie nach anfänglichen Schwierigkeiten dann solide über die Bühne. Richard Maiwald (301) kämpfte am Ende noch für seinen Schnitt, doch auch da musste er sich geschlagen geben und verpasste die 300 knapp. Entstand 1765:1613.
Mit dem Sieg von Chemnitz hatte Netzen nun eine große Aufgabe. Leuthen war zu Gast und damit auch der Deutsche Meister. Doch dieser tat sich schwer. Rainer Dürre (273) begann die Partie für die Gäste gegen Jochen Wichary (287). Damit ein kleiner Vorsprung für Netzen. Die Führung wechselte, trotz guter Partie von Mario Mielke (312), anschließend wieder durch Norman Schötz mit hervorragenden 330 Points. Patrick Just (284) konnte es wieder drehen, auch weil bei Christopher Schock (262) an diesem Tag nicht viel ging. Max Gabel konnte mit ebenfalls hervorragenden 330 Points den Abstand vergrößern, doch Stefan Lehman (301) blieb dran. Jens Höpfner bot sehr gute 298 an. Martin Maltzahn hatte jedoch eine Mission. Nach super erster Halbzeit von 185! reichte es am Ende jedoch “nur“ für 320 Points. Somit waren es 25 Holz Vorsprung für Florian Hippel gegen Silvio Zedel. Florian spielte seine Partie souverän durch und erreichte 294 Points. Silvio versuchte, sich in die Partie zu beißen, doch es wollte ihm nicht gelingen. So reichte es nur zu einer 272 und Netzen holt sich damit den Sieg und den 3. Platz. Endstand in diesem hochklassigen Spiel: 1805:1758.
In Burg kämpfte man noch um den direkten Klassenerhalt gegen Neuzauche. Wie schon am Samstag zeigte die Mannschaft Neuzauche ihre Klasse. Markus Lehmann (290), Matthias Kaselow (303) und Andreas Zschörneck (271). Burg blieb aber dran, wenn auch nicht ganz wie gewollt. Guido Bordmann (262), Pascal Dreger (287) und Benjamin Linke (291). Anschließend spielte Silvio Jurk eine gute 297, doch die Aufmerksamkeit lag in diesem Moment woanders. Hartmut Schindler hatte mit 169 zur Halbzeit schon gut vorgelegt, doch in der zweiten Halbzeit legte er nochmal drauf. Mit 195 im Anschluss, schrammte er nur knapp am deutschen Rekord vorbei und landete bei überragenden 364!! Points. Gratulation zu dieser Zahl! David Kasche (299) holte gegen Christian Beck (278) die nächsten Holz heraus. Damit war das Spiel so gut wie entschieden. Stefan Lange setzte mit 309 Points der Sache noch den Deckel auf. Daran änderte auch Manuel Seifert mit seiner super 320 nichts mehr. Burg sichert sich aber, mit dieser guten Leistung den 8. Platz und damit den direkten Klassenerhalt. Das Spiel endete 1735:1836.
Mannschaft des Tages: Hartmut Schindler 364; Leon Enge 337; Norman Schötz 330; Max Gabel 330; Manuel Seifert/Marcus Marsch/Martin Maltzahn 320
Summe: 2001 Points!!
Damit endet die Saison 2024/25 der 1. Bundesliga. Gratulation an den SV Leuthen/Kl.-Oßnig zum 13. Meistertitel in Folge. Mit 32:4 Punkten und 1801,22 GD mehr als verdient! Auf Platz 2 mit 28:8 Punkten und 1743,28 GD landet der BSV Chemie Tschernitz. Den 3. Platz belegt die SG Rot-Weiß Netzen mit 22:14 Punkten und 1730,39 GD. Auch an diese beiden Gratulationen zu den Medaillenplätzen!
Abschließend möchte ich noch die Mannschaft des Jahres küren:
Hartmut Schindler 364; Christopher Schock 360; Marcus Marsch 359; Robert Lehmann 355; Christoph Thomas 352; Silvio Zedel 348 (keine Doppelnennungen)
Summe: 2138 Points!!
Natürlich ist es mit Billard noch nicht vorbei. Am 12.04.25 findet zum einen die Relegation 1. Bundesliga/2. Bundesliga beim BV 62 Zeckerin statt, zum anderen das Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga beim SV Leuthen/Kl.-Oßnig. Beide Events werden live auf YouTube übertragen. Es sind natürlich auch alle herzlich eingeladen, sich diese Events vor Ort anzusehen.
Diese Saison haben wir mit den Berichten etwas Neues probiert. Ich danke allen Mannschaften, die mich mit ihren Berichten und Bildern unterstützt haben! Ich hoffe, dass in der nächsten Saison die restlichen Mannschaften nachziehen und mir ebenfalls Berichte von den Spielen zukommen lassen.
Ich hoffe, ihr hattet Spaß und Freude daran, hier zu lesen. Ich bin immer für Feedback und Kritik offen, also meldet euch gern!
Christoph Winkler
Social-Media- und Marketingbeauftragter